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Die Wahl der passenden Beschäftigungsform prägt die Zukunft eines Unternehmens!  Wir zeigen Ihnen wie Sie die beste Stellenanzeige gestalten können!

Stellenanzeigen aufgeben

Stellenanzeigen aufgeben

Erfahren Sie, was man auf dem Weg zu einer guten Stellenanzeige beachten muss

 

Eine Stellenanzeige ist eine der geläufigsten Methoden für die Suche nach neuen Mitarbeitern. Für viele Bereiche sind heutzutage Internet-Jobportale die erste Anlaufstelle, je nach Branche kann hierfür aber auch eine Anzeige in einer regionalen oder überregionalen Zeitung sinnvoll sein. Diese Variante ist aber mit erheblichen Kosten verbunden. Eine Stellenanzeige in der „Zeit“ verschlingt schnell einen fünfstelligen Betrag.
Wird eine Stelle ausgeschrieben, so sollte die entsprechende Anzeige möglichst exakt auf die gewünschte Bewerbergruppe zugeschnitten werden. Auch sollten die wichtigsten Informationen für den Bewerber darin enthalten sein. Wichtig ist dabei sowohl der Inhalt als auch die Form und die Gestaltung der Anzeige.

Inhaltlich sollten in der Anzeige vor allem die folgenden sechs zentralen Fragen beantwortet werden:

1. Wer sind wir?
Hier ist eine Beschreibung des Unternehmens angebracht, damit der Bewerber einschätzen kann, ob er zum Unternehmen passt. Welche Leistungen werden angeboten? Welche Produkte werden hergestellt? Wie groß ist das Unternehmen? Wie lange ist es schon am Markt? Wie sieht die Unternehmensphilosophie aus? Wie stellt sich das Unternehmen als Arbeitgeber dar?

2. Welche Stelle wird besetzt?
Ersparen sie sich und ihren Bewerbern Missverständnisse, indem Sie ihre Stelle eindeutig beschreiben. Wie lautet die genaue Berufsbezeichnung? Wie ist die Stelle in der Struktur des Unternehmens verortet? Welcher Abteilung ist sie zugehörig? Welche hierarchische Position nimmt sie ein?

3. Welche Anforderungen und Aufgaben gibt es?
Helfen sie dem Bewerber dabei, festzustellen ob er für die Stelle geeignet ist.
Welche formalen Qualifikationen werden benötigt? Welche „Soft Skills“ werden gewünscht? Welche Kenntnisse werden vorausgesetzt? Welche Herausforderungen stellen sich? Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

4. Was bieten wir?
Wie hoch ist das Gehalt? Gibt es Zusatzleistungen? Wie sind Arbeitszeiten und Urlaubstage geregelt? Gibt es Weiterbildungsmaßnahmen und Mitarbeiterförderung? Welche Aufstiegschancen sind vorhanden? Diese Punkte können für interessierte Bewerber, entscheidende Anreize für eine Bewerbung sein.

5. Welche Unterlagen sind notwendig?
Bei der oft großen Anzahl von Bewerbern auf eine Stelle kann es wichtig sein, sich schon vor dem Bewerbungsgespräch ein genaueres Bild der Kandidaten zu machen. Werden Arbeitsproben verlangt? Ist ein Lichtbildausweis erforderlich? Welche Zeugnisse werden benötigt? Welche sonstigen Unterlagen sind gefordert?

6. Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?
Erfolgt die Bewerbung postalisch, per Email, über ein Online-Kontaktformular oder telefonisch? Wie geht es weiter? Gibt es ein „Assessment-Center“ vor dem Vorstellungsgespräch? Je genauer sie sind, umso sicherer ist ihr Bewerber.
Auch die Form der Anzeige ist entscheidend. So sagen optische Gestaltung (beispielsweise im eigenen Corporate Design), Art der Ansprache (eher „locker“ oder förmlich) und – bei Zeitungsanzeigen – auch die Größe der Anzeige einiges über das Unternehmen aus.

 

Stellenwerbung durch Mitarbeiter

Eine Alternative zur Stellenanzeige stellen Mitarbeiterempfehlungen dar. Besonders Kollegen, die über einen großen Kreis an Bekannten und Freunden verfügen, können hier hilfreich sein. Die Unternehmensführung muss dann nur bekannt machen, dass eine bestimmte Position zu besetzen ist und die Mitarbeiter darum bitten sich bei ihren Kontakten umzuhören, ob dort jemand Interesse hat. Diese Methode kann mitunter sehr effektiv, aufwands- und kostensparend sein.

 

Weitere Methoden der Stellenbesetzung

Eine weitere Möglichkeit stellt die Anfrage bei der Bundesagentur für Arbeit dar. Auch hier hat man den Vorteil, dass das Verfahren kostenlos ist. Da die Arbeitsagentur aber oft auch Bewerber vermitteln muss, die sich nur unter dem Druck von Sanktionen auf eine Stelle bewerben, hat diese Methode nicht immer den besten Ruf.

Darüber hinaus kann auch die sogenannte Blindbewerbung Verwendung finden. Dabei greift man auf Bewerber zurück, die sich initiativ beworben hatten, als es (noch) keine freien Stellen im Unternehmen gab, und lädt diese zu einer weiteren Bewerbungsrunde ein.

Statt selber aktiv zu werden, kann man auch Stellengesuche von Jobsuchenden in Online-Jobbörsen oder Tageszeitungen auswerten. Besonders wenn es um Positionen mit hohen Qualifikationsanforderungen geht, können auch Fachportale oder Fachzeitungen sinnvoll sein.

Auch die Schwarzen Bretter von Universitäten und Hochschulen bieten eine gute Möglichkeit, um qualifizierte Mitarbeiter zu erreichen. Wer ein Ladenlokal in der Innenstadt oder eine Fabrik besitzt, kann auch an Schaufensterfronten oder Werkstoren Aushänge machen. Hier werden auch Menschen angesprochen, die ansonsten gar nicht gezielt nach Stellenangeboten suchen.

Auch auf Fachmessen oder in Online-Communitys, in denen die entsprechende Zielgruppe unterwegs ist, können für die Mitarbeiterwerbung durchaus interessant sein.

 

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